Den kleinen, wabbeligen Tierchen aus Gelatine und Zucker, von denen wir - einmal angefangen - nicht mehr lassen können, hat der Satiriker und Karikaturist Hans Traxler ein Buch gewidmet und damit bewiesen, dass die bunten Bärchen aus unserem Leben nicht mehr wegzudenken sind. Aber haben wir uns schon einmal Gedanken darüber gemacht, woher die Gummibärchen kommen? Wie sie entstanden sind und wie sich zu der Form, wie wir sie heute kennen, entwickelt haben? Welche Gewohnheiten haben Gummibärchen? Und: Wie pflanzen sie sich eigentlich fort? Die Gummibärchen sind mit diesem Buch nun keine unbekannten Wesen mehr - im Gegenteil: Bei fortschreitender Lektüre wird man merken, dass sie mehr mit uns Menschen gemein haben als uns (vielleicht) lieb ist.
Die Gummibärchen haben sich im Laufe der Evolution zu einer äußerst intelligenten und widerstandsfähigen Spezies entwickelt. Nicht zuletzt deshalb, weil sie sich immer schon gegen die widrigsten Umständen behaupten konnten: In der Kreidezeit wurden sie von naschhaften Echsen fast ausgerottet, auf der Arche Noah wurden sie beinahe nicht mitgenommen, weil sie nicht auf der Liste standen, und in der Römerzeit kämpften sie in der Arena ums nackte Überleben. Aufgrund ihrer Ausdauer und Zähigkeit haben die Gummibärchen auch historische Berühmtheit erlangt: 1901 retteten sie dem Polarforscher Amundsen das Leben, im Vorkriegs-Russland errichteten sie ein eigenes Kaufhaus namens "GUM" (es existiert heute noch) und im 1. Weltkrieg wurden sie gerne als Spione für knifflige Aufgaben eingesetzt.
Traxler beschränkt sich in seinem Werk nicht nur auf die Entwicklungsgeschichte der kleinen Bären, sondern beleuchtet eingehend auch ihr soziokulturelles Leben, ihre Psychologie und Fortpflanzung. Um seinen Beitrag für die Gummibärchen-Forschung zu komplettieren, rundet der Wissenschaftler sein Buch (das übrigens mit vielen detaillierten und hilfreichen Illustrationen versehen ist) mit zwei der berühmtesten Geschichten über die Gummibärchen ab: "Igor, das russische Gummibärchen" und "Vom Gummibärchen, das Papst werden wollte". Dieses Buch ist nicht nur für Liebhaber der bunten Bären eine absolute Pflicht-Lektüre. Eigentlich sollte dieses Buch in jedem ordentlichen Haushalt seinen Ehrenplatz im Buchregal haben.
Hier noch eine Warnung für jene, die ihre Gummibär-Tüte so lange ganz oben auf dem Kasten aufbewahren, bis ihr Inhalt eine steinharte Konsistenz aufweist:
Mehr aus der Gummibär-Forschung:
Fortführende Literatur findet ihr auf der Seite der Homepage der Gummibären-Forschung.
Diese (etwas fragwürdige) Seite befasst sich mit der Anatomie der Gummibären: Gummi Bear Surgery.
Mit dem Gummibär-Orakel kann man auf die Weisheit der Bärchen zurückgreifen und schwierige Lebenssituationen leichter meistern.
Der Gummibär auf Wikipedia.
94 Gummibär-Rezepte auf chefkoch.de
Gummibären zum Selbermachen auf der Website für Chemieunterricht.
Die Weihnachtsgeschichte der Gummibären von Dietmar Bittrich. Gelesen von Jürgen von der Lippe.
Ratgeber: "Die Gummibärchen-Philosophie" - Anleitung zum Glücklichsein.
Nachdem, was wir heute wissen, dauerte es 3-4 Millionen Jahre, bis aus den winzigen Einzellern aus Weingummi die ersten aufrecht gehenden Gummibärchen entstanden.
Die Gummibärchen haben sich im Laufe der Evolution zu einer äußerst intelligenten und widerstandsfähigen Spezies entwickelt. Nicht zuletzt deshalb, weil sie sich immer schon gegen die widrigsten Umständen behaupten konnten: In der Kreidezeit wurden sie von naschhaften Echsen fast ausgerottet, auf der Arche Noah wurden sie beinahe nicht mitgenommen, weil sie nicht auf der Liste standen, und in der Römerzeit kämpften sie in der Arena ums nackte Überleben. Aufgrund ihrer Ausdauer und Zähigkeit haben die Gummibärchen auch historische Berühmtheit erlangt: 1901 retteten sie dem Polarforscher Amundsen das Leben, im Vorkriegs-Russland errichteten sie ein eigenes Kaufhaus namens "GUM" (es existiert heute noch) und im 1. Weltkrieg wurden sie gerne als Spione für knifflige Aufgaben eingesetzt.
Bei guter Pflege kann das Gummibärchen sehr, sehr alt werden. Sein Rezept: "Kein Alkohol, keine Frauen, und vor allem: Meiden Sie Kindergeburtstage, junger Mann!"
Traxler beschränkt sich in seinem Werk nicht nur auf die Entwicklungsgeschichte der kleinen Bären, sondern beleuchtet eingehend auch ihr soziokulturelles Leben, ihre Psychologie und Fortpflanzung. Um seinen Beitrag für die Gummibärchen-Forschung zu komplettieren, rundet der Wissenschaftler sein Buch (das übrigens mit vielen detaillierten und hilfreichen Illustrationen versehen ist) mit zwei der berühmtesten Geschichten über die Gummibärchen ab: "Igor, das russische Gummibärchen" und "Vom Gummibärchen, das Papst werden wollte". Dieses Buch ist nicht nur für Liebhaber der bunten Bären eine absolute Pflicht-Lektüre. Eigentlich sollte dieses Buch in jedem ordentlichen Haushalt seinen Ehrenplatz im Buchregal haben.
Hier noch eine Warnung für jene, die ihre Gummibär-Tüte so lange ganz oben auf dem Kasten aufbewahren, bis ihr Inhalt eine steinharte Konsistenz aufweist:
Gummibärchen, die auf zu engem Raum zusammenleben, werden aggressiv und verlieren das Interesse an der Fortpflanzung.
Mehr aus der Gummibär-Forschung:
Fortführende Literatur findet ihr auf der Seite der Homepage der Gummibären-Forschung.
Diese (etwas fragwürdige) Seite befasst sich mit der Anatomie der Gummibären: Gummi Bear Surgery.
Mit dem Gummibär-Orakel kann man auf die Weisheit der Bärchen zurückgreifen und schwierige Lebenssituationen leichter meistern.
Der Gummibär auf Wikipedia.
94 Gummibär-Rezepte auf chefkoch.de
Gummibären zum Selbermachen auf der Website für Chemieunterricht.
Die Weihnachtsgeschichte der Gummibären von Dietmar Bittrich. Gelesen von Jürgen von der Lippe.
Ratgeber: "Die Gummibärchen-Philosophie" - Anleitung zum Glücklichsein.
Tags für diesen Artikel: Sonstige Bücher, Wissenschaft&Philosophie















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