Der rechtsextreme Ex-Politiker Hermann Bohr wird in seinem Haus narkotisiert und anschließend mit Phosphorsäure übergossen. Ein Investement-Banker erwischt einen Einbrecher auf frischer Tat. Als dieser flüchtet, hinterlässt er eine Säure-Spur. Wenig später findet die Polizei eine junge Türkin - erstochen in ihrem Zimmer. Und Major Schäfer ermittelt. Motivierter und leidenschaftlicher denn je. Er befindet sich zwar immer noch in Therapie und schluckt Psychopharmaka, aber seit langer Zeit geht es ihm wieder so richtig gut. Sogar zum Frühaufsteher und Sportler ist er geworden. Aber trotz seiner euphorischen Stimmung kommt Schäfer bei seinen Ermittlungen im Fall Bohr nicht weiter. Keine Verdächtigungen, keine Motive und vorerst keine nennenswerten Spuren.
Margle der Schreckliche ist ein Zauberer. Er ist einer der besten seines Fachs, einer der gefürchtetsten und einer, der gerne sammelt. Am liebsten monsterhafte Schreckgestalten und Menschen, die er im Laufe seines Lebens verflucht und in seltsame Erscheinungsformen verwandelt hat. Aber nicht nur weil Margle so tyrannisch ist, wünschen sich alle seinen Tod. Denn wenn Margle stirbt werden auch die Verfluchten wieder zu Menschen. Der Zufall kommt ihnen in Form eines Nurgax zu Hilfe. Nurgaxe sind seltene Tiere, die das erste Wesen, das sie nach dem Schlüpfen erblicken, verschlingen. Dem zweiten Wesen aber sind sie treu ergeben. Margle, der eines Tages mit einem Nurgax-Kern heimkehrt, hat seine Haussklavin Nessy dazu auserkoren, vom Nurax gefressen zu werden. Aber sein Plan geht schief: Schlussendlich landet er selbst als erstes Futter im Magen des Nurax und die Koboldin ist es, die er von nun an treu ergeben ist. Der Zauberer ist tot und alle freuen sich? Nein, denn die Flüche bleiben bestehen und die wirklichen Probleme fangen jetzt erst an.
Kluftingers neuester Fall: Ein Mann rutscht bei einem Spaziergang in eine Grube und entdeckt eine verschollene Reliquie des Heiligen Magnus, dem Schutzpatron des Allgäus. Dreißig Jahre später und nach unzähligen Ausstellungen soll die Reliquie nach Altusried in ein extra dafür erbautes Museum heimkehren.
Kommissar Kluftinger ermittelt gerade in einem Mordfall an einer alten Frau. Als er und sein Team den Tatort, eine stillgelegte Auto-Werkstätte, untersuchen, entdecken sie in einem Nebenraum eine sehr seltsame "Installation": Der Raum ist mit Schnüren und Drähten dekoriert und in der Mitte eine Plastikfigur unter einer Käseglocke drapiert. Kluftinger dämmert’s aber erst, was es mit dieser Staffage auf sich hat, als er bei einem Meeting teilnimmt, bei dem es um die Sicherheitsvorkehrungen für die Eröffnung des Museums geht. Da will doch glatt jemand den St. Magnus stehlen!
Kommissar Kluftinger ermittelt gerade in einem Mordfall an einer alten Frau. Als er und sein Team den Tatort, eine stillgelegte Auto-Werkstätte, untersuchen, entdecken sie in einem Nebenraum eine sehr seltsame "Installation": Der Raum ist mit Schnüren und Drähten dekoriert und in der Mitte eine Plastikfigur unter einer Käseglocke drapiert. Kluftinger dämmert’s aber erst, was es mit dieser Staffage auf sich hat, als er bei einem Meeting teilnimmt, bei dem es um die Sicherheitsvorkehrungen für die Eröffnung des Museums geht. Da will doch glatt jemand den St. Magnus stehlen!
Für diesen historischen Krimi hat sich der britische Autor C.C. Humphreys eine in der Geschichte mythische Persönlichkeit ausgesucht: Anne Boleyn. Falls einem der Name nicht gleich parat ist: Sie war eine der Ehefrauen Heinrich VIII. Und auch sie wurde am Schafott geköpft. Die Legende besagt, dass Anne Boleyn nicht nur außerordentlich schön und selbstbewusst gewesen sein soll, sondern dass sie auch an einer Hand sechs Finger gehabt habe. In dieser Geschichte ist die Geköpfte schon lange tot, ihre Hand aber spukt als magisches Relikt immer noch in den Köpfen manch mittelalterlichen Spin-Doktoren herum.
Christoph Wagner war Gastrokritiker und Autor von Kochbüchern und Krimis. Unter seiner Feder entstand wohl einer der liebenswürdigsten Hobby-Detektive Österreichs: Mario Carozzi. "Das Apfelhaus" erschien kürzlich zum ersten Todestag des "Gourmets der Nation" und ist leider das letzte Buch über den Helden mit dem feinen Gaumen. Mario Carozzi ist ein nicht mehr ganz so junger Archäologe und Feinschmecker. Ausgrabungen sind jedoch Mangelware und so arbeitet er auch als Reisejournalist oder als Berater für Museen. Carozzis freiberuflichen Tätigkeiten hat Wagner in acht "mysteriöse Erlebnisse im Innern Europas" zusammengefasst. Anders als seine Vorgänger ("Gefüllte Siebenschläfer", "Schattenbach") ist dieses Carozzi-Buch keine Krimi-Geschichte sondern vielmehr eine Sammlung mystischer Begebenheiten vor der Kulisse idyllischer Örtlichkeiten wie Bled, Ljubljana, dem slowenischen Karstgebirge, der kroatischen Insel Balaor oder dem steirischen Tragöß. Aufgrund seiner natürlichen Neugier kommt Carozzi mit den Einheimischen - vorzugsweise in einem Wirtshaus - schnell ins Gespräch und erlebt dadurch seltsame Abenteuer.
Für Liebhaber skurriler Bücher ist die "Emily the strange"-Reihe ein heißer Tipp. In Form von Tagebucheintragungen erzählt die 13-jährige Emily aus ihrem Leben, an das man sich - beim erstmaligen Lesevergnügen - etwas gewöhnen muss. Emily ist ein Mädchen, das man sich nicht als Nachbarin wünscht. Sie ist weit davon entfernt, lieb, hilfsbereit und höflich zu sein - im Gegenteil: Man kann sie durchaus als einen gelungenen Teufelsbraten beschreiben, denn die kleine Kratzbürste liebt nichts mehr als ihren Mitmenschen fiese Streiche zu spielen. Das allerdings erledigt sie mit viel Verstand und Kreativität. Zudem ist Emily eine passionierte Erfinderin: Die Katzenübersetzungsmaschine ebenso wie das Duplikationsgerät stehen kurz vor der Fertigstellung. Und ihr selbst zusammen geschusterter Golem Raven steht ihr mehr oder weniger hilfreich zur Seite. Aber bevor sich die Kleine mit den langen schwarzen Haaren und den schwarzen Klamotten weiter ans Programmieren und Basteln macht, muss sie erst mal wieder ihre Koffer packen, denn Emily und ihre Mutter ziehen schon wieder in eine neue Stadt.
In Klippenland tummeln sich allerlei seltsame Gestalten: Harpyien, Flachkopfkobolde, Hammerkopfkobolde, Geröllgeister, Schleimschmeichler, Lemkins, Schotterguhls, Trolle, Nachtschwärmer und Bibliotheksritter. Rook, der tapfere Protagonist, ist ein Bibliotheksritter, der auf einem Patrouillenflug auf seiner "Sturmhornisse" abstürzt und den es in die stinkende Unterstadt, die Stadt der Kobolde, verschlägt. Da seine Flucht durch die Kanalisation fehlschlägt, wird Rook gefangen genommen und als Sklave verkauft. Er kommt zu Vox Verlix, einem Himmelswissenschafter, der einen teuflischen Plan ausheckt. Mit Hilfe einer ultimativen Kanone plant er, ein Unwetter künstlich herbeizuführen und damit Unterwelt zu vernichten. Was auf den ersten Blick nicht so schlimm wäre, denn Unterwelt wird hauptsächlich von den grausamen Kobolden und kreischenden Harpyien beherrscht. Aber auch die in Verbannung lebenden Bibliotheksritter wären durch den "schwarzen Mahlstrom" dem Tode geweiht.









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