Wenn sich mal die Menschheit selbst auslöscht, dann werden es die Kakerlaken, Asseln und Termiten sein, die dann die Welt bevölkern werden. Dieses Szenario hat Philippe Bertrand als Thema seines kleinen Buchs gemacht. "Der große Kladderadatsch" nennen die Insekten den Tag, als sich die menschliche Spezies selbst ausgerottet hat und die Kerbtiere die Macht über die Erde übernommen haben. Durch die Katastrophe zu mannshohen Kreaturen mutiert, leben sie nun in den Häusern der zerstörten Städten und haben auch sonst andere humane Eigenschaften angenommen. Nun ist aber auch diese Spezies von einem Klimawandel in Form einer neuen Eiszeit bedroht. Professor Adalbert Pluto, Humanwissenschaftler an der Humboldt-Universität in Berlin, warnt eindringlich vor der Ausbeutung des Planeten und schlägt vor, das Wissen über den Homo sapiens zu vertiefen, um die eigene Gattung zu retten. Pluto macht sich mit dieser Empfehlung todbringende Feinde, denn gerade bei den Mächtigen gilt die Meinung, das Volk der Insekten steht über den Menschen. Und so kommt für Professor Pluto letztendlich jede Hilfe zu spät: Als die französische Mücke Jeremias Patacloc seine neue Stelle als wissenschaftlicher Assistent des Professors antreten will, findet er Pluto kopfüber an einem Seil hängend mit einem roten Fleck auf der Brust und einem eingeschlagenen Schädel in seinem Büro.
Mit dem zweiten Schaf-Krimi geht das Blöken weiter. Rebecca lebt mittlerweile mit ihrer Schafherde in Frankreich. Zusammen mit ihrer Mutter bewohnt sie einen abgehalfterten Wohnwagen in der Nähe eines Schlosses. Was die Schafe natürlich schon lange vorher wittern, ist eine unbestimmte Angst. Immer wieder ist vom geheimnisvollen "Garou" die Rede, der auf der Weide und im angrenzenden Wald sein Unwesen treibt. Als die Schafe im Wald ein totes Reh finden, beginnen sie - zusammen mit ihren neuen Freunden, einer Herde Ziegen, - zu ermitteln. Als aber dann ein Mensch am Rande der Weide tot aufgefunden wird, werden Rebecca und die Polizei ebenfalls auf die mysteriösen Vorkommnisse rund um das alte Schloss aufmerksam.
Isländische Verbrechen sind schlampig, sinnlos und schäbig. So zumindest wird es in Indriðasons Krimi-Roman "Nordermoor" behauptet. Zu Beginn der Geschichte scheint es so, als ob der Mord am alten LKW-Fahrer Holberg genau in dieses Konzept passen würde. In einer stinkigen Kellerwohnung findet die Polizei die mit einem Aschenbecher erschlagene Leiche. Geld und Wertsachen befinden sich an Ort und Stelle und Spuren eines Kampfes sind nicht zu entdecken. Allein ein Zettel mit einer aus drei Worten bestehenden Botschaft fällt aus dem typischen, isländischen Konzept und gibt der Polizei Rätsel auf. Nur Erlendur Sveinsson, der ermittelnde Kommissar, beginnt in der unschönen Vergangenheit des Toten zu wühlen an. Ein spannender und empfehlenswerter Krimi aus dem Norden.
Als nicht gerade begeisterter Fan amerikanischer Konspirationssromane, greife ich dennoch zu Dan Brown, wenn es sich am Flohmarkt oder Wühltisch ergibt. Ein netter Zeitvertreib sind seine Bücher allemal. So auch "Meteor". Dieses Buch hat mich an die Debatte rund um die Mondlandung - ob sie nun inszeniert oder tatsächlich stattgefunden hat - erinnert. Um den Mond geht es hier zwar nicht, aber um die NASA und um ihren Fortbestand als verstaatlichter Forschungsbetrieb.
Mal wieder Lust auf etwas wirklich Nettes, auf ein Buch, das man auch ohne Hirnschmalz lesen kann? Sind wir noch mal ehrlich: Ab und zu ist es einfach fein, wenn man nicht jeden Satz hochkonzentriert lesen muss. Obwohl sich der im Titel versprochene Prickelfaktor in Grenzen hält (es gibt keine erotischen Szenen), hat die Geschichte einen widerborstigen Charme. Und das hauptsächlich durch die drei Protagonistinnen, die soviel gemeinsam haben wie das Fahrrad mit dem Fisch und ... einem iPod. Und wohl auch weil sie in Frankreich spielt und mit dem schönsten Gold, was dieses Land zu bieten hat, zu tun hat: dem Champagner.
Der findige Wiener Autor Richard K. Breuer hat sich für seine Fan-Gemeinde wieder etwas einfallen lassen: "Der blaue Smaragd - Ein Märchen ohne Hoffnung" bietet er als PDF zum Downloaden an. "Gratis? So gut wie. Als Bezahlung reicht mir ein Posting in einem der vielen Sozialen Netzwerke", meint Breuer auf seiner Website. Nun, diesen Wunsch erfüllt ihm der Blücher Blog gerne.
"Der blaue Smaragd" ist eine kurze Erzählung mit ernstem Inhalt. Der Ich-Erzähler kommt auf einer Wanderung zu einem trostlosen Plateau, wo er zwischen Gestein und Geröll einen kahlen Baum erblickt. Verwundert über den Baum in der Steinwüste wird er plötzlich von einem alten Mann angesprochen. Auf die Frage hin, was es mit dem seltsamen Baum auf sich hat, erzählt ihm der alte Mann wie es dazu kam. Breuers Parabel ist die Geschichte einer Gemeinschaft von Familien, deren Leben von einem Raben gerettet wird und die mit Hilfer blauer Edelsteine Wohlstand und Glück erlangen.
Hier geht's zum Download: http://1668cc.wordpress.com/smaragd
"Der blaue Smaragd" ist eine kurze Erzählung mit ernstem Inhalt. Der Ich-Erzähler kommt auf einer Wanderung zu einem trostlosen Plateau, wo er zwischen Gestein und Geröll einen kahlen Baum erblickt. Verwundert über den Baum in der Steinwüste wird er plötzlich von einem alten Mann angesprochen. Auf die Frage hin, was es mit dem seltsamen Baum auf sich hat, erzählt ihm der alte Mann wie es dazu kam. Breuers Parabel ist die Geschichte einer Gemeinschaft von Familien, deren Leben von einem Raben gerettet wird und die mit Hilfer blauer Edelsteine Wohlstand und Glück erlangen.
Hier geht's zum Download: http://1668cc.wordpress.com/smaragd
Handlung
Eigentlich wollte Hauptkommissar Günter Wagner einen ruhigen und erholsamen Urlaub auf Juist verbringen, doch dann kommt alles ganz anders. Auf der Insel wird eine auf bestialische Weise ermordete Frau gefunden. Als Wagner das Foto der Ermordeten sieht, weiß er, dass er diese Frau schon einmal gesehen hat, nur wo? Dann schlägt der Mörder erneut zu. Wieder ist das Mordopfer eine junge, hübsche Frau. Kommissar Wagner hat mit den Ermittlungen nichts zu tun und möchte den Kollegen von der zuständigen Mordkommission nicht ins Handwerk pfuschen, doch ein Mann wie er findet keine Ruhe, wenn in seiner Umgebung Morde geschehen. Er ermittelt heimlich und auf seine ganz eigene Art. Bald schon hat er einen Verdächtigen im Visier. Wagner kann nicht ahnen, dass er mit seinem Verdacht richtig liegt. Er ahnt aber auch nicht, dass der Mörder ein Psychopath ist, der Polizisten aufs Tiefste hasst. Als der Mörder, der in den Zeitungen als "Bestie von Juist" bezeichnet wird, erfährt, dass Wagner ein Polizist ist, der Erkundigungen über ihn einholt, beschließt die "Bestie", sich grausam an den gehassten Polizisten zu rächen.
"Die Bestie von Juist" ist quasi die Fortsetzung von dem Krimi "Das Geheimnis des Billriffs". Es ist eine spannungsgeladene Geschichte, in der Hauptkommissar Wagner mal wieder auf seine ganz eigene, unkonventionelle Weise ermittelt.
Die Bestie von Juist - Dieter Ebels
EWK-Verlag 2011
ISDN 978-3-938175-66-8
Eigentlich wollte Hauptkommissar Günter Wagner einen ruhigen und erholsamen Urlaub auf Juist verbringen, doch dann kommt alles ganz anders. Auf der Insel wird eine auf bestialische Weise ermordete Frau gefunden. Als Wagner das Foto der Ermordeten sieht, weiß er, dass er diese Frau schon einmal gesehen hat, nur wo? Dann schlägt der Mörder erneut zu. Wieder ist das Mordopfer eine junge, hübsche Frau. Kommissar Wagner hat mit den Ermittlungen nichts zu tun und möchte den Kollegen von der zuständigen Mordkommission nicht ins Handwerk pfuschen, doch ein Mann wie er findet keine Ruhe, wenn in seiner Umgebung Morde geschehen. Er ermittelt heimlich und auf seine ganz eigene Art. Bald schon hat er einen Verdächtigen im Visier. Wagner kann nicht ahnen, dass er mit seinem Verdacht richtig liegt. Er ahnt aber auch nicht, dass der Mörder ein Psychopath ist, der Polizisten aufs Tiefste hasst. Als der Mörder, der in den Zeitungen als "Bestie von Juist" bezeichnet wird, erfährt, dass Wagner ein Polizist ist, der Erkundigungen über ihn einholt, beschließt die "Bestie", sich grausam an den gehassten Polizisten zu rächen.
"Die Bestie von Juist" ist quasi die Fortsetzung von dem Krimi "Das Geheimnis des Billriffs". Es ist eine spannungsgeladene Geschichte, in der Hauptkommissar Wagner mal wieder auf seine ganz eigene, unkonventionelle Weise ermittelt.
Die Bestie von Juist - Dieter Ebels
EWK-Verlag 2011
ISDN 978-3-938175-66-8









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