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Weihnachten ist nicht mehr weit und passend dazu ist soeben die Anthologie "Stille Nacht" erschienen. Dieses Buch trägt den Untertitel "Magische Liebesgeschichten" und richtet sich an Mädchen zwischen 14 und 17 Jahren. Sechs Autorinnen erzählen sechs romantische Geschichten, die alle an den Tagen rund um den Heiligen Abend spielen. Sie erzählen von Begegnungen junger Menschen mit Wesen aus dem Zwischenreich: Vampire, Dämonen, Götter und andere mystische Gestalten. "Stille Nacht" ist eine Sammlung kurzer Erzählungen mit viel Gefühl und Spannung. Happy endings garantiert.
Mal wieder Lust auf etwas wirklich Nettes, auf ein Buch, das man auch ohne Hirnschmalz lesen kann? Sind wir noch mal ehrlich: Ab und zu ist es einfach fein, wenn man nicht jeden Satz hochkonzentriert lesen muss. Obwohl sich der im Titel versprochene Prickelfaktor in Grenzen hält (es gibt keine erotischen Szenen), hat die Geschichte einen widerborstigen Charme. Und das hauptsächlich durch die drei Protagonistinnen, die soviel gemeinsam haben wie das Fahrrad mit dem Fisch und ... einem iPod. Und wohl auch weil sie in Frankreich spielt und mit dem schönsten Gold, was dieses Land zu bieten hat, zu tun hat: dem Champagner.
Johannes Cabal sitzt im Gefängnis und wartet auf seine Exekution. Er wurde dabei erwischt, wie er sich das äußerst seltene und verbotene Buch "Pricipia Necromantica" um zwei Uhr nachts "ausleihen" wollte. Cabal benötigt das Buch aus beruflichen Gründen, denn er ist ein Nekromant, ein Totenbeschwörer. Sein nicht ganz unumstrittener Beruf rettet ihn aber vor seiner Hinrichtung. Der Comte Marechal, ein machtgieriger und intriganter Offizier, bedarf seiner Dienste. Der amtierende Kaiser von Mirkarvien soll vor dem Volk sprechen und mit seiner Autorität den brodelnden Bürgeraufstand abwehren. Es gibt nur ein Problem: Der Kaiser ist bereits eine Leiche und Cabal soll ihn "wiederbeleben". Dafür wird ihm seine Freiheit versprochen. Wie Cabal es bereits erwartet, platzt der Deal. Doch er kann sich in letzter Sekunde aus den mörderischen Fängen befreien und flieht auf ein luxuriöses Luftschiff. Da fangen seine Probleme erst richtig an.
Aidan Walsh ist knapp über fünfzig und kauft sich einen Sarg. Nicht dass er todkrank wäre und der Familie Arbeit und Geld ersparen möchte. Er ist auch nicht einer von der blutsaugenden Sorte oder einer, der sein S/M-Repertoire im Keller erweitern möchte. Aidan hat einen respektablen Grund, sich im Laden des Sargverkäufers umzusehen. Sunny Jim Electronics, wo Aidan arbeitet, will die Fabriken in Wales schließen, um seine Produktion nach Indien zu verlegen. Für Aidan und seine Kollegen würde das die Arbeitslosigkeit bedeuten. Deshalb reift in ihm eine Idee zu einer abgründigen Protestaktion: Er lässt sich in seinem Garten begraben. Lebendig natürlich. Und solange, bis Sunny Jim Eletronics zusagt, das hiesige Werk nicht zu schließen, wird er unter der Erde bleiben. Und nachdem alles mit seinen Freunden im hiesigen Pub ausführlich geplant und besprochen ist, packt Aidan seine Schaufel und fängt im Garten an zu graben. Ein Schacht zwischen Kiste und Rasennarbe ist die einzige Verbindung zur Oberwelt, sein Klo ist eine Bettpfanne und seine Dusche sind eine Packung Feuchttücher.
Kurz vor Sonnenaufgang findet Flavia einen sterbenden Mann mit karottenroten Haaren im Gurkenbeet. Er röchelt noch das Wort "Vale" bevor er stirbt. Für jeden Halbwüchsigen wäre das ein Schock, für die elfjährige Flavia nicht. Sie beobachtet sein Sterben ganz genau und empfindet mehr neugierige Spannung als Abscheu oder Furcht. Flavia - der Name bedeutet "die Goldhaarige" - hat lange mausbraune Zöpfe, und sie ist die jüngste von drei Töchtern des Colonel de Luce. Ihre Mutter ist schon lange tot und der Vater findet Briefmarken faszinierender als die Sorgen seiner Kinder. Flavia ist alles andere als ein gewöhnliches Kind: Sie ist klug, einfallsreich und hat eine ausgefallene Leidenschaft - die Chemie. Im obersten Stock des Landguts befindet sich ein großzügiges Labor, in dem Flavia hauptsächlich mit Giften experimentiert (deshalb ist es auch nicht verwunderlich, dass sie, nachdem ihre Schwestern sie in einen Kasten sperren, mit einem vergifteten Lippenstift Rache nimmt). Der tote Mann im Garten weckt also nicht nur Flavias wissenschaftliche Neugier sondern auch ihr detektivisches Gespür. Flavia beginnt zu ermitteln und geht auf Verbrecherjagd.
Fans von David Hunter haben auf den dritten Teil der Krimi-Serie rund um den Forensiker etwas warten müssen. Dafür knüpft "Leichenblässe" ohne großen, inhaltlichen Zeitsprung an den zweiten Teil - "Kalte Asche" - an: Hunter ist einem mörderischen Anschlag nur sehr knapp entronnen. Noch ziemlich traumatisiert reist er von London nach Tennessee, um dort den notwendigen Abstand zu den Geschehnissen zu bekommen. Er soll dort - im Auftrag seines ehemaligen Uni-Professors Tom Lieberman - auf einer Body Farm Untersuchungen durchführen. Body Farmen (und diese gibt es auch in Wirklichkeit) sind Forschungsstationen, die den Zerfall des menschlichen Körpers untersuchen. Doch den der Wissenschaft dienenden Leichen folgen bald halb-verrottete Menschen, die nicht auf natürliche Weise gestorben sind. Den Auftakt macht ein bis zur Unkenntlichkeit entstellter Körper, der in einer Waldhütte gefunden wird. Übersät mit Schmeißfliegenlarven und mit bereits sich von den Knochen loslösender Haut bietet er wahrlich keine Augen- und Nasenweide. Aber liegt die Leiche wirklich schon so lange in der prallen Hitze, wie sie den Anschein erweckt? Auch wenn Hunter und sein Lehrer noch lange im Dunkeln tappen - eines ist sicher: Sie müssen sich beeilen, denn es stellt sich heraus, dass der Serienkiller es auch auf sie abgesehen hat.
Hier geht's um eine anfangs typische schottische Familie, den McKennas: Der Vater Jimmy ist ein Handwerker, Liz, die Mutter, arbeitet in einem Büro, die 12-jährige Tochter Anne Marie hüpft noch in einer Schuluniform herum, am Sonntag geht's in die Kirche, im Pub treffen sie sich mit den Freunden, am Bier halten sie sich fest und sind überzeugt, dass der Partick Thistle Football Club fast schon als Religion durchgeht. Doch als eine Tages drei Lamas vor der Haustür der kleinen Familie auftauchen, denkt sich Anne Marie nur noch: Man Dad ist ein totaler Spinner.






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