Manfred Baumann: Wasserspiele
Wenn ein Manfred Baumann über einen Mord in Salzburg schreibt, dann hat das Stil und Flair! Bei ihm geschehen die Verbrechen nicht in Hinterhöfen oder einsamen Wohnungen, sondern vor den fürstlichen Sehenswürdigkeiten der barocken Stadt. In "Wasserspiele" hat sich Baumann aus den Salzburger Touristen-Attraktionen Hellbrunn, das Lustschloss zu Salzburg mit seinen Wasserspielen, ausgesucht. Gartenamtsleiter Wolfgang Rilling feiert ein rauschendes Fest. Es ist sein Geburtstag, den er mit viel Pomp und Trara und Promis im Schloss Hellbrunn feiert. Doch das Fest endet für ihn tödlich. Als er sich zu späterer Stunde an den Fürstentisch im römischen Theater mit einer Flasche Wein zurückzieht, wird er brutal mit einem Fackelständer erschlagen. Nun muss Baumanns sympathischer Kommissar Martin Merana den Fall lösen.
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Gerhard Loibelsberger: Die Naschmarkt-Morde
Wien, 1903: Eine Gräfin, fesch und betucht, ist zur nächtlichen Stunde auf den Weg zu ihrem Geliebten Stani. Die freudige Erwartung ihre "Mesalliance" auszukosten mischt sich mit dem Verdacht, verfolgt zu werden. Am Naschmarkt, dunkel und verlassen, werden ihre unguten Vermutungen Gewissheit. Etwas später wird sie mit einem weißen Seidenschal erdrosselt aufgefunden. Zunächst stürzt sich die Wiener Presse in Gestalt des Journalisten Leo Goldblatt auf den Skandal und setzt den ermittelnden Inspector des kaiserlich-königlichen Polizeiagenteninstituts Joseph Maria Nechyba unter Druck. Doch der lässt sich vorerst nicht aus dem Konzept bringen: Durch ein verirrtes Rumpsteak lernt der Hobby-Koch und Gourmet die Köchin Anna Litzelsberger kennen und verliebt sich auch prompt in die stattliche Frau.
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Manfred Baumann: Jedermanntod
Wenn ein Salzburger seinen ersten Krimi schreibt, auf welcher Bühne würde er wohl das Verbrechen spielen lassen? Richtig: auf den berühmten Brettern der Salzburger Festspiele. Als Kulisse hat sich der Autor und Journalist Manfred Baumann den "Jedermann" ausgesucht, das berühmte Mysterienspiel von Hugo v. Hofmannsthal, das seit 1920 jedes Jahr auf der Freilichtbühne vor dem Salzburger Dom aufgeführt wird. Und auf diese prominente Bühne wird die Polizei in den frühen Morgenstunden zu einem ebenso berühmten Toten gerufen. Es ist der "Tod" des Jedermann in Form des exzentrischen Regisseurs und Schauspielers Hans Dieter Hackner, der mit einem Dolch erstochen und ohne Schuhe aufgefunden wird. Als Chef-Ermittler tritt Baumanns Protagonist Martin Merana ins Rampenlicht. Seine Beharrlichkeit kommt ihm bei diesem Fall zugute, denn nun hat er es mit dem Salzburger Festspiel-Milieu zu tun, wo Heimlichkeiten und Vertuschung fast schon zum guten Ton gehören.
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Sandra Lüpkes u.a.: Alle Morde wieder
Gerade richtig für die Weihnachtsfeiertage! Wer mal kurz einen Nervekitzel in der Zeit der stressigen Besinnlichkeit braucht, der ist mit "Alle Morde wieder" gut bedient. 13 Short Krimis von ausgesuchten AutorInnen sorgen für die richtige Zwischendurch-Spannung in der Adventszeit.
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Fred Rumpl: Jäger auf Hasenjagd
Der Feldhase ist weg! Nicht irgendein langohriges Hoppeltier, sondern der berühmteste aller Hasen. Ja, der von Albrecht Dürer. Dieses unverkäufliche Bild ist aus der Albertina in Wien gestohlen worden. Die Außenministerin ist ganz aus dem Häuschen und richtet dem Museumsdirektor über die Medien aus, dass seine Tage gezählt sind. Eine gute Gelegenheit für Jakob Jäger: Der Privatdetektiv ist arbeitsmäßig nicht gerade ausgelastet und die Raten für seine BMW müssen auch gezahlt werden. Kurzerhand kontaktiert er den Direktor, Viktor Nemec, und bietet ihm seine Dienste an. Der Direktor, der der Polizei nicht alles erzählen kann, willigt ein. Dürers Hase ist pikanterweise während einer Privatführung, die der Direktor für drei Kunstsammler veranstaltet hat, geraubt worden. Und weil der Direktor ziemlich eitel und überheblich ist, hat er - anstatt des üblichen Plagiats - das Original an den Platz gehängt. Jäger macht sich also zuallererst auf die Spuren von Nemec' Gästen. Und während diese Jäger nach Prag und Triest führen, bandelt er noch mit der hübschen Kartenverkäuferin und Nemec' Nichte, Lisa, an.
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Alfred Komarek: Zwölf mal Polt
Wer kennt Simon Polt? Den Gendarmeriebeamten aus dem Weinviertel? Alfred Komarek hat diesem unkapriziösen Charakter bereits fünf Romane gewidmet, "Zwölf mal Polt" ist der sechste und hoffentlich nicht der letzte. Aber da dieses Buch nicht aus einer Geschichte sondern aus zwölf Episoden besteht und Komarek dabei den erzählerischen Bogen über 20 Lebensjahre von Simon Polt spannt, erscheint es, als hätte der Autor ein abschließendes Resümee über Polt und das niederösterreichische Wiesbachtal verfasst. Zwischen Weinbergen und Kellergassen unterwegs - entweder zu Fuß oder auf seinem klapprigen Fahrrad - löst der Kriminalist knifflige Fälle auf seine eigene Art. Wobei es sich nicht immer um einen "Fall" im tradtitionellen Sinn handelt.
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Jörg Maurer: Hochsaison
Blitzblauer Himmel und glitzernde schneebedeckte Berge - in dieser bayerischen Lederhosenidylle beginnt das Unglück mit einem Sportler aus Dänemark, der beim Neujahrsspringen abgeschossen wird. Und auch wenn der Vorsitzende des oberbayerischen Skiverbandes den Unfall zunächst mit einem "Skispringen ist halt nicht Halma" abtut, merken die Einwohner des Kurortes bald, dass da etwas im Argen liegt. Und das kann man hier jetzt gar nicht haben, denn man hat sich für die nächsten Winterspiele beworben und in der VIP-Lounge tummeln sich die IOC-Funktionäre. Und außerdem ist Hochsaison. Also muss schnellstens Hubertus Jennewein her, der sympathische Kommissar aus "Föhnlage".
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