Fred Rumpl: Jäger auf Hasenjagd
Der Feldhase ist weg! Nicht irgendein langohriges Hoppeltier, sondern der berühmteste aller Hasen. Ja, der von Albrecht Dürer. Dieses unverkäufliche Bild ist aus der Albertina in Wien gestohlen worden. Die Außenministerin ist ganz aus dem Häuschen und richtet dem Museumsdirektor über die Medien aus, dass seine Tage gezählt sind. Eine gute Gelegenheit für Jakob Jäger: Der Privatdetektiv ist arbeitsmäßig nicht gerade ausgelastet und die Raten für seine BMW müssen auch gezahlt werden. Kurzerhand kontaktiert er den Direktor, Viktor Nemec, und bietet ihm seine Dienste an. Der Direktor, der der Polizei nicht alles erzählen kann, willigt ein. Dürers Hase ist pikanterweise während einer Privatführung, die der Direktor für drei Kunstsammler veranstaltet hat, geraubt worden. Und weil der Direktor ziemlich eitel und überheblich ist, hat er - anstatt des üblichen Plagiats - das Original an den Platz gehängt. Jäger macht sich also zuallererst auf die Spuren von Nemec' Gästen. Und während diese Jäger nach Prag und Triest führen, bandelt er noch mit der hübschen Kartenverkäuferin und Nemec' Nichte, Lisa, an.
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Alfred Komarek: Zwölf mal Polt
Wer kennt Simon Polt? Den Gendarmeriebeamten aus dem Weinviertel? Alfred Komarek hat diesem unkapriziösen Charakter bereits fünf Romane gewidmet, "Zwölf mal Polt" ist der sechste und hoffentlich nicht der letzte. Aber da dieses Buch nicht aus einer Geschichte sondern aus zwölf Episoden besteht und Komarek dabei den erzählerischen Bogen über 20 Lebensjahre von Simon Polt spannt, erscheint es, als hätte der Autor ein abschließendes Resümee über Polt und das niederösterreichische Wiesbachtal verfasst. Zwischen Weinbergen und Kellergassen unterwegs - entweder zu Fuß oder auf seinem klapprigen Fahrrad - löst der Kriminalist knifflige Fälle auf seine eigene Art. Wobei es sich nicht immer um einen "Fall" im tradtitionellen Sinn handelt.
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Jörg Maurer: Hochsaison
Blitzblauer Himmel und glitzernde schneebedeckte Berge - in dieser bayerischen Lederhosenidylle beginnt das Unglück mit einem Sportler aus Dänemark, der beim Neujahrsspringen abgeschossen wird. Und auch wenn der Vorsitzende des oberbayerischen Skiverbandes den Unfall zunächst mit einem "Skispringen ist halt nicht Halma" abtut, merken die Einwohner des Kurortes bald, dass da etwas im Argen liegt. Und das kann man hier jetzt gar nicht haben, denn man hat sich für die nächsten Winterspiele beworben und in der VIP-Lounge tummeln sich die IOC-Funktionäre. Und außerdem ist Hochsaison. Also muss schnellstens Hubertus Jennewein her, der sympathische Kommissar aus "Föhnlage".
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Georg Haderer: Der bessere Mensch
Der rechtsextreme Ex-Politiker Hermann Bohr wird in seinem Haus narkotisiert und anschließend mit Phosphorsäure übergossen. Ein Investement-Banker erwischt einen Einbrecher auf frischer Tat. Als dieser flüchtet, hinterlässt er eine Säure-Spur. Wenig später findet die Polizei eine junge Türkin - erstochen in ihrem Zimmer. Und Major Schäfer ermittelt. Motivierter und leidenschaftlicher denn je. Er befindet sich zwar immer noch in Therapie und schluckt Psychopharmaka, aber seit langer Zeit geht es ihm wieder so richtig gut. Sogar zum Frühaufsteher und Sportler ist er geworden. Aber trotz seiner euphorischen Stimmung kommt Schäfer bei seinen Ermittlungen im Fall Bohr nicht weiter. Keine Verdächtigungen, keine Motive und vorerst keine nennenswerten Spuren.
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Volker Klüpfel, Michael Kobr: Schutzpatron
Kluftingers neuester Fall: Ein Mann rutscht bei einem Spaziergang in eine Grube und entdeckt eine verschollene Reliquie des Heiligen Magnus, dem Schutzpatron des Allgäus. Dreißig Jahre später und nach unzähligen Ausstellungen soll die Reliquie nach Altusried in ein extra dafür erbautes Museum heimkehren.
Kommissar Kluftinger ermittelt gerade in einem Mordfall an einer alten Frau. Als er und sein Team den Tatort, eine stillgelegte Auto-Werkstätte, untersuchen, entdecken sie in einem Nebenraum eine sehr seltsame "Installation": Der Raum ist mit Schnüren und Drähten dekoriert und in der Mitte eine Plastikfigur unter einer Käseglocke drapiert. Kluftinger dämmert’s aber erst, was es mit dieser Staffage auf sich hat, als er bei einem Meeting teilnimmt, bei dem es um die Sicherheitsvorkehrungen für die Eröffnung des Museums geht. Da will doch glatt jemand den St. Magnus stehlen!
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C. C. Humphreys: Der Fluch der Anne Boleyn
Für diesen historischen Krimi hat sich der britische Autor C.C. Humphreys eine in der Geschichte mythische Persönlichkeit ausgesucht: Anne Boleyn. Falls einem der Name nicht gleich parat ist: Sie war eine der Ehefrauen Heinrich VIII. Und auch sie wurde am Schafott geköpft. Die Legende besagt, dass Anne Boleyn nicht nur außerordentlich schön und selbstbewusst gewesen sein soll, sondern dass sie auch an einer Hand sechs Finger gehabt habe. In dieser Geschichte ist die Geköpfte schon lange tot, ihre Hand aber spukt als magisches Relikt immer noch in den Köpfen manch mittelalterlichen Spin-Doktoren herum.
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Leonie Swann: Garou
Mit dem zweiten Schaf-Krimi geht das Blöken weiter. Rebecca lebt mittlerweile mit ihrer Schafherde in Frankreich. Zusammen mit ihrer Mutter bewohnt sie einen abgehalfterten Wohnwagen in der Nähe eines Schlosses. Was die Schafe natürlich schon lange vorher wittern, ist eine unbestimmte Angst. Immer wieder ist vom geheimnisvollen "Garou" die Rede, der auf der Weide und im angrenzenden Wald sein Unwesen treibt. Als die Schafe im Wald ein totes Reh finden, beginnen sie - zusammen mit ihren neuen Freunden, einer Herde Ziegen, - zu ermitteln. Als aber dann ein Mensch am Rande der Weide tot aufgefunden wird, werden Rebecca und die Polizei ebenfalls auf die mysteriösen Vorkommnisse rund um das alte Schloss aufmerksam.
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