Walter Moers: Rumo & Die Wunder im Dunkeln
Was für eine Geschichte! Wer dieses Buch zur Hand nimmt, sollte 1. volljährig sein und 2. nichts Wichtiges vorhaben. Denn dieses Buch kann man erst aus der Hand legen, wenn die letzte Zeile gelesen ist. "Rumo" ist wahrer Heldenstoff aus Zamonien, ein erzählerisches Abenteuer vom Feinsten und garantiert nichts für schwache Nerven. Die Geschichte handelt von spritzendem Blut und vergossenen Tränen, unerreichbarer Liebe und Freundschaft bis über den Tod hinaus. Sie beginnt mit einem zahnenden Welpen in einem Fhernhachischen Dorf, das gerade von Teufelszyklopen überfallen wird.
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Tanja Heitmann u.a.: Stille Nacht
Weihnachten ist nicht mehr weit und passend dazu ist soeben die Anthologie "Stille Nacht" erschienen. Dieses Buch trägt den Untertitel "Magische Liebesgeschichten" und richtet sich an Mädchen zwischen 14 und 17 Jahren. Sechs Autorinnen erzählen sechs romantische Geschichten, die alle an den Tagen rund um den Heiligen Abend spielen. Sie erzählen von Begegnungen junger Menschen mit Wesen aus dem Zwischenreich: Vampire, Dämonen, Götter und andere mystische Gestalten. "Stille Nacht" ist eine Sammlung kurzer Erzählungen mit viel Gefühl und Spannung. Happy endings garantiert.
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Neil Gaiman: Niemalsland
Das hat nun der hilfsbereite Richard davon: Wegen eines Mädchens, das auf der Straße zusammenbricht, verpasst er nicht nur ein wichtiges Geschäftsessen, sondern verliert auch noch seine Existenz in der oberen Hälfte von London. Der Reihe nach: Door, eine Rotznase aus Unter-London liegt blutend auf dem Gehsteig. Richard, der mit seiner Verlobten die Straße entlang hastet - sie sind auf den Weg zu einem Termin und sind schon viel zu spät dran - hilft der Kleinen auf und bringt sie kurzerhand in seine Wohnung, wo er sie übernachten lässt. Die Verlobte findet seine Hilfsbereitschaft gar nicht toll - es geht ja schließlich um Richards Karriere - und beendet die Beziehung. Am nächsten Tag tauchen auch noch zwei schräge Typen vor Richards Wohnung auf, die auf der Suche nach Door sind. Irgendwie wimmelt Richard die beiden ab und dann wird's schräg: Für Door treibt Richard noch einen ihrer Freunde auf, den Marquis de Carabas, der sich um Door kümmert und sich nach Unter-London zurückbringt. Wieder allein stellt Richard plötzlich fest, dass er in seiner Welt - dem oberen London - nicht mehr wirklich vorhanden ist. Sein Telefon ist tot, sein Schreibtisch im Büro weggeräumt, seine Wohnung an andere vermietet, seine Kreditkarte wird nicht mehr akzeptiert und irgendwie wird er von den anderen Menschen auch nicht mehr wirklich wahrgenommen. Richard macht sich auf die Suche nach Door und dem Marquis. Nicht nur um Antworten auf diese Seltsamkeiten zu finden, sondern auch, weil er nicht mehr weiß, wo er hingehört. Er packt seine kleine Sporttasche und steigt hinab in den Untergrund von London. Und wer glaubt, dort gäbe es nur U-Bahn-Tunnels und Abwasserkanäle, der hat sich ordentlich getäuscht.
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M.F.W. Gurran: Wächter der Schatten
Waterloo, 1815: Die beiden Offiziere William und Kieran haben die Schlacht bei Waterloo überlebt. Die geplünderten Leichen werden vom Schlachtfeld geräumt und die Verletzten in Lagern notdürftig versorgt. Eine alte Hexe ist noch dabei, einen toten Franzosen nach Wertsachen abzusuchen und findet in seiner Jacke eine kleine Pyramide aus Bronze. Hastig steckt sie den Schatz in ihre Tasche und eilt zurück ins Dorf. Als sie am Abend Besuch von einem Händler bekommt, der ihr die Fundsachen abkaufen will, merkt dieser sofort, dass die Alte etwas vor ihm verbirgt. Er entdeckt die Pyramide, und als die beiden um das Kleinod kämpfen, tötet der Händler die Frau. Als er dann die Pyramide in seinen Händen hält und sie betrachtet, fällt plötzlich ein Tropfen Blut darauf. Die Pyramide beginnt zu glühen und der Händler verwandelt sich in ein abscheuliches Monster, einem Vampyr, das nur noch auf Tod und Zerstörung aus ist. William und Kieran, die sich zur gleichen Zeit im Dorf aufhalten, werden Zeuge von der tödlichen Verwüstung. Zusammen mit anderen Soldaten machen sie Jagd auf den Dämon und es gelingt ihnen schlussendlich auch, es zu töten. Mit dieser Tat haben sich die beiden in den ewig dauernden Krieg zwischen Gut und Böse verstrickt. Aber das wird ihnen erst viel später erst so richtig bewusst.
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Walter Moers: Das Labyrinth der Träumenden Bücher
200 Jahre später: Hildegunst von Mythenmetz ist zum berühmtesten aller zamonischen Schriftsteller geworden. Zurückgezogen lebt er nun auf der Lindwurmfeste, im Haus seines verstorbenen Dichterpaten Danzelot von Silbendrechsler, überdrüssig vom Leben eines Promis. Die Echse ist fett und träge geworden, das Scharwenzeln seiner Fans hat ihn überheblich und arrogant gemacht. Das Orm hat ihn schon lange nicht mehr durchströmt und seine letzten Werke strotzen vor nichtssagender Schwülstigkeit. Abermals ist es ein Brief mit einer seltsamen Botschaft, der Mythenmetz aus seiner lethargischen Einsamkeit reißt. Und wieder kommt der Brief aus Buchhaim. Mythenmetz zögert nicht lange. Kurzerhand packt er seine Sachen und macht sich auf in die Stadt der Träumenden Bücher. Das zamonisches Abenteuer geht endlich weiter!
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Louise Arnold: Arthur Unsichtbar
Für einen Elfjährigen kann unsere Welt ganz schön schwer werden. Trotz Vorzeige-Eltern und hübsches Haus hat Tom ein großes Problem in der Schule. Gerade hat das neue Schuljahr begonnen und Tom ist neu in der Klasse. Und somit fast schon automatisch ein leichtes Opfer für pubertierende Mobber. Und ausgerechnet der allseits gefürchtete Big Ben hat ihn auf den Kieker. Aber Tom ist nicht der Einzige. Auch der Graue Arthur ist in seiner Welt ein kompletter Außenseiter. Sein Problem: Seine Erscheinung ist eher durchsichtig und gar nicht gruselig - und für einen Geist gibt es nichts Schlimmeres, als wenn man nicht ordentlich Spuken oder Poltern kann. Und so fließen die Jahrhunderte an Arthur vorbei, ohne dass er jemals seine Bestimmung gefunden hätte. Als Arthur wieder einmal traurig und niedergeschlagen an einem verregneten Dienstag in England auf einer Parkbank sitzt und der wirklichen Welt beim Vorüberziehen zusieht, hört er auf einmal Toms Schluchzen. Der Graue Arthur, der intensive Gefühle hören kann, wird neugierig und macht sich auf, Tom zu finden. Und dann weiß er plötzlich, wozu er bestimmt ist.
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William Goldman: Die Braut Prinzessin
Als William Goldman ein Kind war, konnte er mit Büchern nichts anfangen. Das änderte sich, als er krank wurde und ihm sein Vater ein Märchen vorliest: "Die Brautprinzessin". Die Geschichte über die Abenteuer von Prinzessin Butterblume und dem Stalljungen Wesley wird für William nicht nur das absolute Lieblingsbuch, sondern weckt auch seine Liebe zu Büchern.
William wächst heran, wird Schriftsteller und Drehbuchautor und später selbst Vater. Und als sein Sohn seinen zehnten Geburtstag feiert, setzt William alles in Bewegung, um ihm das bereits vergriffene Buch aus seiner Kindheit zu schenken. Doch sein Sohn ist so gar nicht von dem Märchen begeistert. Der verständnislose Vater beginnt das Buch noch einmal zu lesen und ist ebenso wie sein Sohn enttäuscht. William begreift, dass sein Vater ihm nur die spannenden Passagen und diese auch noch gekürzt vorgetragen hat. Aus dieser Frustration heraus beginnt William, das Märchen neu zu schreiben: "Die Brautprinzessin - S. Morgensterns klassische Erzählung von wahrer Liebe und edlen Abenteuern. Die Ausgabe der 'spannenden Teile'. Gekürzt und bearbeitet von William Goldman".
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