Michael Ende: Der satanarchäolügenialkohöllische Wunschpunsch
31. Dezember, 5 Uhr nachmittags: Der ziemlich garstige Zauberer Beelzebub Irrwitzer und seine Erbtante, die Geldhexe Tyrannja Vamperl, stecken in der Bredouille. Jedes Jahr müssen sie eine bestimmte Anzahl von Naturkatastrophen, Seuchen und andere Ereignisse, die das Leben auf unserem Planeten zerstören, herbeiführen. Die beiden waren mit ihren Pflichten nachlässig und werden deshalb vom Eintreiber des Höllischen Fürsten, Maledictus Made, aufgesucht und abgemahnt. Sollten sie es nicht schaffen ihr Soll bis Mitternacht zu erfüllen, droht die Pfändung. Tyrannja Vamperl hat aber schon eine Idee das Problem aus der Welt zu schaffen: Mit Hilfe des satanarchäolügenialkohöllische Wunschpunschs sollen alle Begehren um Mitternacht erfüllt werden. Die Krux an der Sache ist aber, dass Madame Vamperl nur einen Teil des Rezeptes für das Gebräu hat. Ihr Neffe ist im Besitz der anderen Hälfte. Obwohl miteinander verwandt, sind beide vorerst nicht zur Kooperation bereit. Und während die beiden um ihre Vorteile streiten, haben zwei Spione vom Hohen Rat der Tiere Gelegenheit, Gegenmaßnahmen zu ergreifen. Es sind dies der vorlaute, alte Rabe Jakob Krakel, der ihm Dienst der Hexe steht, und der sedierte Kater des Zauberers, Maurizio di Mauro.
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Carlos Ruiz Zafón: Der Fürst des Nebels
Der spanische Autor Carlos Ruiz Zafón wurde eigentlich erst mit "Der Schatten des Windes" und "Das Spiel des Engels" so richtig bekannt. Seine schriftstellerische Karriere hat er jedoch mit dem Schreiben von Jugendbüchern begonnen. "Der Fürst des Nebels" erschien 1993 und ist der erste Roman Zafóns, der veröffentlicht wurde und für den er den spanischen Jugendliteraturpreis bekommen hatte.
London, 1943: Der Krieg wütet am Kontinent und nähert sich unaufhaltsam der Insel. Der Uhrmacher und Erfinder Maximilan Carver befürchtet das Schlimmste und beschließt mit seiner Familie in ein verschlafenes Dorf an der Küste zu ziehen. Seine drei Kinder, allen voran der 13-jährige Max, sind wenig begeistert. Als sich das neue Zuhause auch noch als heruntergekommen und renovierungsbedürftig entpuppt, hält sich die Begeisterung für den Umzug in Grenzen. Erst als Max und seine ältere Schwester Alicia Roland, den Enkel des Leuchtturmwärters, kennen lernen, beginnen sie sich langsam mit der neuen Umgebung anzufreunden. Doch unheimliche Träume, ein verwachsener Skulpturengarten und die Geschichte eines Jungen, der vom Fürst des Nebels geholt worden ist, trüben die Sommeridylle.
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Alan Bradley: Flavia de Luce - Mord im Gurkenbeet
Kurz vor Sonnenaufgang findet Flavia einen sterbenden Mann mit karottenroten Haaren im Gurkenbeet. Er röchelt noch das Wort "Vale" bevor er stirbt. Für jeden Halbwüchsigen wäre das ein Schock, für die elfjährige Flavia nicht. Sie beobachtet sein Sterben ganz genau und empfindet mehr neugierige Spannung als Abscheu oder Furcht. Flavia - der Name bedeutet "die Goldhaarige" - hat lange mausbraune Zöpfe, und sie ist die jüngste von drei Töchtern des Colonel de Luce. Ihre Mutter ist schon lange tot und der Vater findet Briefmarken faszinierender als die Sorgen seiner Kinder. Flavia ist alles andere als ein gewöhnliches Kind: Sie ist klug, einfallsreich und hat eine ausgefallene Leidenschaft - die Chemie. Im obersten Stock des Landguts befindet sich ein großzügiges Labor, in dem Flavia hauptsächlich mit Giften experimentiert (deshalb ist es auch nicht verwunderlich, dass sie, nachdem ihre Schwestern sie in einen Kasten sperren, mit einem vergifteten Lippenstift Rache nimmt). Der tote Mann im Garten weckt also nicht nur Flavias wissenschaftliche Neugier sondern auch ihr detektivisches Gespür. Flavia beginnt zu ermitteln und geht auf Verbrecherjagd.
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P. B. Kerr: Die Kinder des Dschinn - Gefangen im Palast von Babylon
Jugend- bzw. Kinderbücher sind ja nicht ausschliesslich für junge Leser da, an vielen haben auch Erwachsene ihre Freude. Der schottische Autor P.B. Kerr ist zwar mehr durch seine Krimis und Thrillers bekannt, hat aber auch eine Jugendreihe im Programm. "Die Kinder des Dschinn" handelt von einem Geschwisterpaar, das so einige Abenteuer zu bestehen hat. Philippa und John sind Zwillinge, 12 Jahre alt und leben mit Mama und Papa in New York. Sie gehen zur Schule, nerven die Haushälterin, lieben ihre zwei Hunde und haben alle Flausen im Kopf, was so Fast-Pupertierende auf Lager haben. Doch etwas ist anders: Die beiden sind Dschinns - ja, genau wie das blaue Kerlchen in Aladins Wunderlampe. Und sie sind nicht die einzigen: Es gibt eine ganze Community über die Welt verstreut und nicht alle Dschinns sind gut und edel wie die Zwillinge. Und weil es auch böse Dschinns gibt, geraten die zwei von einem Abenteuer in das nächste. "Gefangen im Palast von Babylon" ist der zweite Teil der Serie - hier geht es vorerst um ein verschwundenes Buch...
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Robert Silverberg: Die Stadt unter dem Eis
In ferner Zukunft herrscht eine neue Eiszeit über der oberen Hemisphäre. Um überleben zu können, haben die Menschen in den USA und Europa begonnen, ihre Städte unterirdisch zu errichten. Sie leben nun bereits seit Jahrhunderten eingeschlossen unter dem ewigen Eis. Der 17-jährige Jim kennt im Jahr 2650 seine Heimatstadt New York nicht anders als ein unüberschaubares mit Kunstlicht durchflutetes Konstrukt mit endlosen Tunnels und engen Behausungen. Als sein Vater und dessen Freunde mit Hilfe eines alten Funkgeräts Kontakt zu jemanden in London aufnehmen, werden sie kurzerhand von der New Yorker Regierung des Hochverrats angeklagt und an die Oberfläche ausgesetzt. Ausgestattet mit Schlitten aus dem Museum, beginnt die Truppe sich nun gegen Kälte, Schnee und Sonne zu behaupten, um ihr Ziel zu erreichen: das fünftausend Kilometer entfernte London.
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Bod hat eigentlich eine behütete Kindheit: Seine Eltern lieben ihn, von seinem Vormund wird er beschützt. Wen kümmert's, dass seine Eltern schon vor Jahrhunderten beerdigt worden sind, sein Zuhause ein Friedhof ist und dass das Nachbarsgrab das Tor zur Hölle ist. Bod lebt, seit er Laufen kann, auf einem still gelegten Friedhof. Seine Familie wurde vom Auftragskiller Jack ermordet; nur er konnte durch Zufall dem Gemetzel entgehen. Der Knabe wächst nun im Schutz der Toten und Untoten heran - aber Jack der Killer hat das Kind nicht vergessen.
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Prinzessin Isabella ist die jüngste von drei Königstöchtern und so ganz anders als ihre Schwestern, denn mit dem königlichen Leben am Hofe kommt sie nicht so recht klar: Ihre Krone mag sie nicht, die Kleider zwicken und die strengen Regeln machen sie ganz unglücklich. Da hilft nur eines: Rebellion!
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