"Eine mysteriöse Geschichte" ist der Untertitel dieses Romans, der von einer jungen Frau handelt, die ihr Gedächnis durch einen Mordanschlag verloren hat. Der Roman beginnt in der Notaufnahme eines Londoner Krankenhauses. Sie flüchtet aus dem Krankenhaus und der Weg zu ihr selbst und den Anderen beginnt. Den Leser erwartet ein Psycho-Thriller mit viel Spannung und auch einiger Verwirrung - eine mysteriöse Geschichte eben.
Durch den missglückten Mordanschlag ist aber nicht nur die Vergangenheit der jungen Frau aus dem Gedächnis gelöscht, sondern auch sämtliche soziale und moralische Wertvorstellungen. Nach ihrer Flucht aus den Krankenhaus stolpert die junge Frau in eine Gruppe von Obdachlosen. Als sie nach ihren Namen gefragt wird, antwortet sie "Mary Lamb". ("Mary Lamb had a little lamb", leierte einer von ihnen mechanisch...") Naiv und unschuldig folgt sie einer Alkoholikerin und Prostituierten, lernt Kriminelle kennen und findet Platz in einem Heim für gefallene Mädchen. Ihr Weg kreuzt sich immer wieder mit dem Polizisten Prince, der sie mit ihrer Vergangenheit konfrontiert. Es stellt sich allmählich heraus, dass Mary vorher Amy Hide war, eine gelangweilte, bösartige Frau, die die Fähigkeit hatte, Macht über andere auszuüben und dies dazu nutzte, Menschen zu zerstören.
Es ist in diesem Roman zwar keiner ermordet worden, dennoch möchte man wissen, wer denn nun Mary/Amy umbringen wollte. Im Buch spricht der Mörder fallweise zum Leser und gibt uns Aufschluss über sich und Mary/Amy. Aber wer ist dieser Ich-Erzähler wirklich? Der englische Autor Martin Amis bietet keine leichte Lösung an, gibt aber kleine Hinweise: "Ich bin der Polizist, ich bin der Mörder", sagt Prince am Ende. Die Geschichte ist in einem Prolog und einem Epilog eingebettet, die beide Anfang und Schluß des Romans gleichzeitig darstellen.
Die Frage nach Schuld und Unschuld ist ein zentrales Thema, ebenso (sexuelle) Gewalt und die Anderen - Menschen, die am Rande der Gesellschaft stehen. Der Roman ist - trotz sarkastischter Anspielungen auf gesellschaftliche Themen - weit weg davon, humorvoll zu sein. Trotz des pessimistischen Untertons und der teilweise schockierenden und auch berührenden Handlung ist "Die anderen" (Other People) ein spannendes Buch, das einen danach noch beschäftigen wird.
Durch den missglückten Mordanschlag ist aber nicht nur die Vergangenheit der jungen Frau aus dem Gedächnis gelöscht, sondern auch sämtliche soziale und moralische Wertvorstellungen. Nach ihrer Flucht aus den Krankenhaus stolpert die junge Frau in eine Gruppe von Obdachlosen. Als sie nach ihren Namen gefragt wird, antwortet sie "Mary Lamb". ("Mary Lamb had a little lamb", leierte einer von ihnen mechanisch...") Naiv und unschuldig folgt sie einer Alkoholikerin und Prostituierten, lernt Kriminelle kennen und findet Platz in einem Heim für gefallene Mädchen. Ihr Weg kreuzt sich immer wieder mit dem Polizisten Prince, der sie mit ihrer Vergangenheit konfrontiert. Es stellt sich allmählich heraus, dass Mary vorher Amy Hide war, eine gelangweilte, bösartige Frau, die die Fähigkeit hatte, Macht über andere auszuüben und dies dazu nutzte, Menschen zu zerstören.
Es ist in diesem Roman zwar keiner ermordet worden, dennoch möchte man wissen, wer denn nun Mary/Amy umbringen wollte. Im Buch spricht der Mörder fallweise zum Leser und gibt uns Aufschluss über sich und Mary/Amy. Aber wer ist dieser Ich-Erzähler wirklich? Der englische Autor Martin Amis bietet keine leichte Lösung an, gibt aber kleine Hinweise: "Ich bin der Polizist, ich bin der Mörder", sagt Prince am Ende. Die Geschichte ist in einem Prolog und einem Epilog eingebettet, die beide Anfang und Schluß des Romans gleichzeitig darstellen.
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