Romantiker aufgepasst: Eine Wiener Melange mit süss-bitteren Herz-Schmerz, die an Chocolat erinnert und mit einer Prise aus Süskinds Parfum gewürzt ist, kann hier von Freunden olfaktorischer Liebesgeschichten genossen werden. Frühling 1881: Leutnant August Liebeskind quittiert nach zehn Jahren seinen Dienst in der k. u. k. Armee. Er war nicht ungern Soldat gewesen, fühlte sich jedoch nie als solcher richtig wohl. Als er nun auf der Mariahilfer Straße steht, seit langem frei, weiß er noch nicht, was er mit seiner Zeit anfangen soll. Er lässt sich ziellos durch Wien treiben und überlässt die Führung hauptsächlich seiner Nase.
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Extrem bestialisch beginnt das 2008 erschienene Buch von Henning Mankell: Es ist tiefster Winter in Schweden - eher durch Zufall entdeckt ein Fotograf die grauenvoll ermordeten Bewohner eines Dorfes. Bis auf eine betagte Frau und ein altes Pärchen wurde das kleine Dorf Hudiksvall bestialisch ausgerottet. Sogar auf die Erschlagung der Hunde, Katzen und Kanarienvögel wurde nicht verzichtet. Die Polizei ist ratlos, denn der einzige Anhaltspunkt ist ein rotes Seidenband. Allein die Richterin Birgitta Roslin beginnt sich für die Morde zu interessieren, denn unter den Toten befinden sich die Pflegeeltern ihrer Mutter. Alte Tagebücher bringen sie auf eine Spur, die zuerst nach Nevada in das 19. Jahrhundert und dann nach China der Jetztzeit führt.
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Gleich vorweg: Dieser Roman hat nichts mit Fischen zu tun und eine Anleitung als Antwort auf die im Titel gestellte Frage gibt's auch nicht. Blut und saugende Nachtgeschöpfe sind seit Jahren im Trend und den vorwiegend weiblichen Autoren fällt so einiges ein, um innerhalb der Regeln, denen Vampire natürlichwerweise unterworfen sind, ihr Geld zu verdienen. Vampire mögen nun mal keinen Knoblauch und Silber, am Tag schlafen sie im Sarg, gegen Spiegel und Weihwasser reagieren sie allergisch und für das tägliche Blut müssen sie unschuldige Bürger leer saugen. Die meisten Geschichten drehen sich um ein hübsches Mädchen, das sich in einen (wahnsinning-gut-aussehenden/vor-Leidenschaft-strotzenden) Vampir verliebt. Hier ist das alles genau so, nur dass eine love doll die Hauptrolle spielt, an der sich der Vampir im wahrsten Sinne einen Fangzahn ausbeisst. Echt blöd für den Vampir, echt witzig für den Leser!
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Ein ganz normaler Tag für die Bostoner Pathologien Maura Isles: gerade eben seziert sie einen Mann, der an einem Herzinfarkt gestorben ist. In der nächsten Minute wird sie zu einem Tatort bestellt. In einem Kloster wurde eine Novizin mit einem mehrfach eingeschlagenen Schädel gefunden. Und somit ist Maura mit einem weiteren "Patienten" beschäftigt, der auf dem Seziertisch seine letzten Geheimnisse offenbart. In diesem Fall hat die Novizin kurz vor ihrem Tod ein Kind auf die Welt gebracht. Während der Suche nach dem Neugeborenen wird eine zweite weibliche Leiche entdeckt, bei der Maura ein weiteres Geheimnis entdeckt: Die Frau hatte Lepra. Zusammen mit der ermittelnden Polizistin Jane Rizzoli entdeckt sie Zusammenhänge zwischen den beiden Mordfällen.
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"Jagen, das ist ein guter sauberer Männerspaß": Drei befreundete Männer haben ein gemeinsames Hobby. Einmal im Jahr fahren sie, ohne Kinder und Ehefrauen, für zwei Wochen auf Urlaub. Ein Urlaub der besonderen Art, denn in einer abgeschiedenen Hütte irgendwo in Kanada tun sie nichts anderes als saufen und jagen. Ihre Beute gabeln sie bereits schon während der Fahrt zum beschaulichen Ferienort auf: Vorzugsweise Pärchen, die auf Raststätten gekidnappt und in den einsamen Wäldern ausgesetzt werden. Und dann wird auf das Freiwild - zwecks Gaudi - so richtig Jagd gemacht. Amerikanisches 70-er Jahre Psycho-Halali.
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New York 1910: Die Stadt ist voll mit europäischen Einwanderern, die ihr Glück im Land der unbegrenzten Möglichkeiten suchen. Der melting pot dieses Romans ist Dreamland, ein Vergnügungspark auf Coney Island, in dem sich Zwerge, Monstrositäten, Gauner, Huren und Politiker tummeln. Es ist Trick der Zwerg, der uns von einer vergnüglichen Welt erzählt, in der sich bei tausenden Glühbirnen alles um Sensationen und Nervenkitzel dreht. Abseits der Shows und bei gelöschtem Licht haben dann Korruption, Bandenrivalitäten, irische Politik und die proletarische Frauenbewegung in den Hinterhöfen ihren Auftritt. "Komm mit nach Dreamland, denn Träume werden dort wahr!"
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Der "Uhrmacher" ist ein Mörder, der mit Präzision eines Uhrwerks arbeitet, um perfekt zu morden, und bei jedem seiner Opfer seine Visitenkarte hinterlässt: eine Standuhr, die leise und unerbittlich vor sich hin tickt. Und noch etwas zeichnet den "Uhrmacher" aus: er mordet langsam und qualvoll mit einer goldenen Taschenuhr in der Hand und hinterlässt so gut wie keine Spuren. Ideale Voraussetzungen also für das ermittelnde Paar Lincoln Rhyme und Amelia Sachs.
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