Für jene, die den Kinostart von "Der Fall des Lemming" nicht verpasst haben und wissen wollen wie es weitergeht, hier nun "Lemmings Himmelfahrt", der zweite Fall des recht patscherten und liebenswerten Wiener Ex-Polizisten. [mehr]
Hosseinis zweiter Roman erzählt von zwei Frauen in der Hauptstadt Afghanistans, ihr Leben und wie das Schicksal sie zusammen führt. Ein fesselnder, berührender und mitunter schockierender Roman, der sich über vier Jahrzehnte erstreckt. Und es scheint, dass es egal ist, wer nun in diesem Land an der Macht ist - das Leben der Frauen in Afghanistan gleicht immer einem Martyrium: Sie sind es, die die Ausläufer politischer und religiöser Machenschaften am eigenen Leibe zu spüren bekommen. [mehr]
Wien: Ein aufgesetzter Schuss in die Schläfe eines Fremdenführers in einer Kirche. Die noch brennenden Kerzen bilden zwei Buchstaben - ein L und ein I. Lissabon: Eine Touristin wird mit einem Kampfstoff vergiftet, ihr Kopf - auf dem AGNES eingeritzt ist - wird in ein Bachbett gelegt, so dass das Gift langsam dem Tejo freigegeben und ein ökologischer Supergau verursacht wird. Wien: eine Studentin wird von der Kuppel der Karlskirche gestossen, das Gesicht schwarz bemalt, der Rücken mit Flügeln versehen. Mysteriöse Morde als Auftakt für eine perfekt inszenierte Unterhaltung. [mehr]
Die für Fantasy-Fans eher kurz gehaltene Serie - sie besteht nur aus drei Bänden - berichtet über die Ritter der Rose, die seit tausend Jahren über das Gefängnis der großen Schlange, die einst Tod und Elend über das Land brachte, wachen. Seit einiger Zeit jedoch versucht König Clodovec die Schlange zu befreien und sich selbst dadurch zum unumschränkten Herrscher aller Länder zu machen. Nur eine Frau hat eine Chance ihn zu bezwingen: Averil, die Nichte des Königs. Zusammen mit den Rittern der Rose, allen voran Gereint - ein Sonderling mit bäuerlicher Herkunft -, beginnt sie zu kämpfen.
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Was macht einen österreichischen Anti-Helden aus: Er ist tolpatschig, erfolglos aber zumeist sympathisch. Robert Pucher ergänzt seinen Protagonisten Daniel Reichenbach mit der Eigenschaft der Depressivität. Daniel lebt in Wien, ist verheiratet und ist Schriftsteller. Nicht nur, dass sein Talent am Markt der Literatur wenig Gefallen findet, wacht er zudem nach einer durchsoffenen Nacht neben einer Leiche auf - und das zu Hause in seiner Badewanne. Selbstredend ist Daniel völlig mit der Situation überfordert. [mehr]
Stalking anno 1955: Helen bekommt sehr seltsame Anrufe von einer gewissen Evelyn Merrick, die behauptet, eine alte Schulfreundin zu sein und durch ihre Kristallkugel Helens Zukunft sehen zu können. Durch Drohungen und Voraussagungen verängstigt und der Panik nahe, beauftragt Helen den Anwalt ihres verstorbenen Vaters, Paul Blackshear, die Anruferin ausfindig zu machen. Der Anwalt geht vorerst nur ungern dieser Detektivarbeit ran, insbesondere weil Helen nicht gerade zu seinen liebsten Bekannten zählt. Auf den Spuren der Stalkerin entdeckt er immer mehr, mit welchem Scheusal er es wirklich zu tun hat. [mehr]
Der bayerische Autor, Jörg Maurer, ist eigentlich auf der Kabarett-Bühne zu Hause. Mit seinem Debüt-Roman "Föhnlage" ist der Wortgewandte aus der Nachbarschaft nun auch ein Schreiberling und das garantiert Fitness für die Lachmuskeln. In einem bayerischen Dorf, einem Postkarten-Alpen-Kurort, fällt Ingo Stoffregen von der Decke des Kulturzentrums runter - und ist genauso tot wie der, auf den er drauf fällt. Der charismatische Hauptkommissar Hubertus Jennerwein wird mit der Aufklärung des seltsamen Unfalls/Selbstmords/Mords beauftragt. Ein Krimi mit einem kreativen Plot, spritzigen Dialogen und blau-weiss eingefärbten Charakteren. [mehr]
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