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Anne Donovan: Einmal Buddha und zurück
Hier geht's um eine anfangs typische schottische Familie, den McKennas: Der Vater Jimmy ist ein Handwerker, Liz, die Mutter, arbeitet in einem Büro, die 12-jährige Tochter Anne Marie hüpft noch in einer Schuluniform herum, am Sonntag geht's in die Kirche, im Pub treffen sie sich mit den Freunden, am Bier halten sie sich fest und sind überzeugt, dass der Partick Thistle Football Club fast schon als Religion durchgeht. Doch als eine Tages drei Lamas vor der Haustür der kleinen Familie auftauchen, denkt sich Anne Marie nur noch: Man Dad ist ein totaler Spinner. [mehr]
Jane Austen: Verstand und Gefühl
Wer eine wirkliche Leseratte sein will, sollte zumindest einmal in seinem Leben ein Buch von Jane Austen gelesen haben. "Verstand und Gefühl" war einer der ersten Romane von Jane Austen - sie schrieb ihn als sie kaum zwanzig war. Und wie auch in vergleichbaren (früheren) Werken stehen hier junge, bürgerliche Frauen im England des augehenden 18. Jahrhundert im Zentrum des Geschehens, die nach einigen Wirrungen in Sachen Liebe endlich an den richtigen Mann kommen. [mehr]
Mary Janice Davidson: Happy Hour in der Unterwelt
Es geht um Schuhe, Shopping, ein klein bisschen Sex und - ach ja - auch um Vampire. "Happy Hour in der Unterwelt" ist der dritte Teil der "Betsy"-Romanserie rund um eine ehemalige Sekretärin, die zur Königin der Vampire aufsteigt. Betsy hat's nun wirklich nicht leicht: Sie wohnt in einer riesigen Villa, für die sie nichts bezahlen muss und sich vor lauter Zimmer nicht zurecht findet, mit ihrem de-facto-Angetrauten Eric (der supertolle Vampirkönig) hat sie Beziehungsstress, der geerbte Nachtclub steht vor dem Bankrott, ihre Schwiegermutter ist schwanger und so nebenbei erfährt sie, dass sie eine 17-jährige Halbschwester (ebenfalls ein Kind ihrer Schwiegermutter) hat, die zudem das Kind des Teufels sein soll. Bei so vielen Aufregern hat Betsy nun wirklich keine Zeit für's Shoppen und die Maniküre. [mehr]
Martin Millar: Die Elfen von New York
Heather und Morag sind zwei schottische Distelfeen, die sich gemeinsam mit den Kindern des Feenkönigs von Cornwall nach New York der Jetztzeit verflogen haben. Die Distelfeen finden Unterschlupf bei Dinnie, einem "übergewichtigen Menschenfeind", doch nach einem heftigen Streit trennen sich die beiden. Morag bleibt bei Dinnie, Heather quartiert sich bei Kerry, einer liebenswürdigen aber todkranken Künstlerin, ein. Und weil sowohl Heather als auch Morag ziemliche Sturköpfe sind, beginnen sie einen Wettstreit um eine alte, schottische Geige. Soweit zu der Handlung (in etwa)... [mehr]
Kevin Baker: Dreamland
New York 1910: Die Stadt ist voll mit europäischen Einwanderern, die ihr Glück im Land der unbegrenzten Möglichkeiten suchen. Der melting pot dieses Romans ist Dreamland, ein Vergnügungspark auf Coney Island, in dem sich Zwerge, Monstrositäten, Gauner, Huren und Politiker tummeln. Es ist Trick der Zwerg, der uns von einer vergnüglichen Welt erzählt, in der sich bei tausenden Glühbirnen alles um Sensationen und Nervenkitzel dreht. Abseits der Shows und bei gelöschtem Licht haben dann Korruption, Bandenrivalitäten, irische Politik und die proletarische Frauenbewegung in den Hinterhöfen ihren Auftritt. "Komm mit nach Dreamland, denn Träume werden dort wahr!" [mehr]
Eine Geschichte zu erzählen, reicht Matt Ruff wohl nicht. Es müssen gleich mehrere sein - und dem nicht genug verpasst er den vielen Handlungen auch noch ein mythologisch-fantastisches Mascherl. Kobolde, Musen, sprechende Vierbeiner und auch ganz normale (und auch nüchterne) Studenten und Professoren tummeln sich am Campus der Cornell University irgendwo auf einem Hügel in Amerika. Stephen lässt grad einen Drachen steigen, Puck läuft seiner Ex-Freundin nach und im fernen New York machen sich Luther und Blackjack auf den Weg, den Himmel zu suchen. Und all diese anfänglichen Belanglosigkeiten sind Teil eines grossen Plans, eines erzählerischen Konzepts, an das ein alter Grieche schon seit Jahrhunderten arbeitet. [mehr]
Hosseinis zweiter Roman erzählt von zwei Frauen in der Hauptstadt Afghanistans, ihr Leben und wie das Schicksal sie zusammen führt. Ein fesselnder, berührender und mitunter schockierender Roman, der sich über vier Jahrzehnte erstreckt. Und es scheint, dass es egal ist, wer nun in diesem Land an der Macht ist - das Leben der Frauen in Afghanistan gleicht immer einem Martyrium: Sie sind es, die die Ausläufer politischer und religiöser Machenschaften am eigenen Leibe zu spüren bekommen. [mehr]
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