Henning Mankell: Der Chinese
Extrem bestialisch beginnt das 2008 erschienene Buch von Henning Mankell: Es ist tiefster Winter in Schweden - eher durch Zufall entdeckt ein Fotograf die grauenvoll ermordeten Bewohner eines Dorfes. Bis auf eine betagte Frau und ein altes Pärchen wurde das kleine Dorf Hudiksvall bestialisch ausgerottet. Sogar auf die Erschlagung der Hunde, Katzen und Kanarienvögel wurde nicht verzichtet. Die Polizei ist ratlos, denn der einzige Anhaltspunkt ist ein rotes Seidenband. Allein die Richterin Birgitta Roslin beginnt sich für die Morde zu interessieren, denn unter den Toten befinden sich die Pflegeeltern ihrer Mutter. Alte Tagebücher bringen sie auf eine Spur, die zuerst nach Nevada in das 19. Jahrhundert und dann nach China der Jetztzeit führt. [mehr]
Lisbeth Salander springt dem Tod von der Schippe: Angeschossen und halb erschlagen buddelt sie sich mit Hilfe eines Etuis (!) aus einem Grab, doch Mikael kann sie in letzter Sekunde retten und Lisbeth wird mit einer Kugel im Kopf ins Krankenhaus eingeliefert. Zeitgleich mit Alexander Zalatschenko, der sich jedoch in einem wesentlich besseren Zustand befindet. Da Lisbeth unter Mordverdacht steht, gleicht das Krankenhaus eher einem Gefägnis, denn jeliche Kommunikation - egal ob persönlich oder technisch - ist für sie verboten. Für Mikael, der weiter an den Mordfällen arbeitet, ist dies natürlich hinderlich, wenn ihm seine wichtigste Informationsquelle nicht zugänglich ist. Doch Journalisten sind einfallsreich und zusammen mit Lisbeth kommt er auch den letzten Rätsel auf die Spur. [mehr]
Unter weiter geht's mit den nächsten 750 Seiten: Wen der erste Teil der Millenium-Trilogie noch nicht so recht überzeugt hat, sollte dennoch weiterlesen, denn "Verdammnis" topt den ersten Teil um Längen. Der Wirtschaftsjournalist Blomkvist und sein Mitarbeiter Dag Svensson sind einer heissen Story über Mädchenhandel und Prostitution in Schweden auf der Spur. Die Hackerin Lisbeth - ein bisschen verschnupft, weil Mikael die Beziehung zu Erika weiterführt - ist natürlich darüber voll im Bilde. Obwohl sie jeden Kontakt zu Mikael verweigert, kann sie es nicht lassen, ab und zu in seinem iBook nachzusehen, an was der Journalist gerade arbeitet. Als sie in Mikaels Rechercheunterlagen Namen entdeckt, die ihr aus der Vergangenheit wohl bekannt sind, beginnt sie auf eigene Faust nachzuforschen. [mehr]
Wie schnell können 687 Seiten vorüber gehen? Wenn's um einen Thriller aus Schweden geht, sehr schnell, denn der bleibt in den Händen kleben, bis die letzte Seite umgeblättert ist. Der Autor Stieg Larsson ist leider schon verstorben, hat uns aber die "Millennium-Trilogie" (drei von zehn geplanten Büchern) hinterlassen: "Verblendung" ist der erste Teil, nach ihm folgen "Verdammnis" und "Vergebung". Der Wirtschaftsjournlist Mikael Blomkvist bekommt von einem alten (und reichen) Mann einen seltsamen Auftrag: Er soll die Familien-Chronik verfassen und damit zusammenhängend herausfinden, was der verschwundenen Lieblingsnichte vor 40 Jahren zugestossen ist. Klingt nicht gerade originell, ist es aber mords-aufregend... [mehr]
"Kennedys Hirn" ist ein weiterer Afrika-Roman vom schwedischen Autor Mankell und ist ein bisschen Detektivgeschichte und gesellschaftskritischer Krimi - aber vor allem ist er ein tiefenpsychologisches Drama. Mankell verbindet in diesem Roman die Trauerarbeit einer Mutter mit Verschwörungstheorien über die dunklen Machenschaften von Pharmakonzernen und führt den Leser dabei um die halbe Weltkugel.
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Das ist der dritte Fall des hier ermittelnden Schweden-Kommissars Erik Winter. Der Jahrtausendwechsel steht bevor, Winters Freundin Angela ist schwanger und sein Vater liegt im Sterben. Zu diesen privaten Turbulenzen gesellt sich ein ziemlich grausiger Mordfall in Göteborg. Ein Ehepaar wird erst nach Wochen ihrer Ermordung in ihrer Wohnung aufgefunden: nackt, sich anschauend, an den Händen haltend und mit vertauschten Köpfen. [mehr]
Stella Blómkvist ist zum einen das Pseudonym der Autorin, zum anderen der Name der Hauptfigur dieses isländischen Krimis. Stella ist jung, fesch, g'scheid, tough, emanzipiert - selbstverständlich auch sportlich, sexy und so einen Mordfall an einer Mitarbeiterin im isländischen Ministerium löst sie im Handumdrehen. Fazit: Das Pseudonym hat sich wirklich bemüht, pseudo zu bleiben. [mehr]
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