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Wenn das Autoren-Duo Schilddorfer und Weiss so weiter macht, dann besteht akute Suchtgefahr! Seit Anfang Juli ist ihr zweiter Historien-Thriller mit den sympatischen Helden Paul Wagner und Georg Sina auf dem Markt und wer jetzt noch auf der Suche nach einem aussergewöhnlichen Lese-Erlebnis für den Sommer ist, der soll schauen, dass er schnellstens in die nächste Buchhandlung geht oder klickt. Das erste Roman "Ewig" hat ja schon einiges an intelligenter Spannung hingelegt, bei "Narr" wurden meine Erwartungen überboten. Auch dieses Mal haben sich die Autoren eine historische Größe für die Handlung herausgepickt - Fürst von Metternich (nein, nicht der Riesling-Sekt sondern der vom Wiener Kongress). Gekonnt wird Geschichtsschreibung und Fiktion mit der Gegenwart verstrickt, so dass man aus dem Staunen nicht mehr herauskommt. Es geht um vier geheimnisvolle Dokumente aus den Zeiten Metternichs, auf deren Spuren sich der Journalist Wagner und der Historiker Sina heften. Mit von der Partie sind auch wieder der mittlerweile pensionierte Kommissar Berner, Major Valerie Goldmann und der Ex-Ringer Eddy Bogner, dem gegen Ende eine besondere Rolle zugeteilt wird. Doch ganz am Anfang der Geschichte und wie es auch bei einem ordendlichen Krimi-Thriller sein soll, steht ein grauslicher Mord: Im fahlen Mondlicht findet Professor Sina seinen ehemaligen Mentor - aufgehängt im eigenen Obstgarten mit herausgeschnittener Zunge...
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Dieses Buch ist mir nicht aufgrund seiner lieblosen Aufmachung sondern wegen des Klappentextes in die Hände geraten. Der Autor, Christoph Wagner, ist eigentlich durch seine journalistischen Arbeit zu kulinarischen Themen bekannt: Er ist Herausgeber des Gastronomieführers "Was isst Österreich" und Gourmet-Kolumnist für "News" und "Gusto". "Schattenbach" ist sein erster Roman und eine vergnügliche Detektivgeschichte mit einer gepfefferten Portion Kulinarik.
Schattenbach ist ein ruhiges Dorf, irgendwo in Österreich zwischen idyllischen Weinbergen und einem beschaulichen Flussknie gelegen, mit einer Kirche, einem Gemeindeamt und einem Dorfwirt. Es gibt aber auch ein kleines Heimatmuseum, das neben der Nachttopfsammlung auch eine Heiligenfigur beherbergt. Als "die Madonna mit den sechs Fingern" eine nachts gestohlen wird, richtet sich der Verdacht der örtlichen Oberhäupter natürlich zu allererst gegen den ortsfremden Kustos, dem "Flinserldoktor" Mario Carozzi. [mehr]
Schattenbach ist ein ruhiges Dorf, irgendwo in Österreich zwischen idyllischen Weinbergen und einem beschaulichen Flussknie gelegen, mit einer Kirche, einem Gemeindeamt und einem Dorfwirt. Es gibt aber auch ein kleines Heimatmuseum, das neben der Nachttopfsammlung auch eine Heiligenfigur beherbergt. Als "die Madonna mit den sechs Fingern" eine nachts gestohlen wird, richtet sich der Verdacht der örtlichen Oberhäupter natürlich zu allererst gegen den ortsfremden Kustos, dem "Flinserldoktor" Mario Carozzi. [mehr]
"Mosaik der französischen Revolution in mehreren Bänden - Band I - Mirabeau - 1788": So lautet der Untertitel dieser facettenreichen Roman-Serie. Bevor nun demnächst der zweite Band "Brouillé" erscheint, hier nun mehr über den Beginn der Erzählung, in der - neben einem verliebten Intellektuellen - die Anfänge der französische Revolution die Hauptrolle spielen: Nachhilfe in europäischer Entwicklungsgeschichte mit einem Hauch von Mantel-und-Degen.
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Und die Geschichte des Leopold Wallisch - vulgo Lemming - geht weiter: Der Lemming arbeitet nun schon eine geraume Zeit im Schönbrunner Zoo als Nachwächter ("der Tiefpunkt seiner Karriere") und ist mit seiner Freundin, der Klara, noch immer zusammen. Ein beschauliches Leben ohne Mord und Totschlag also, wenn er nicht eines Nachts einen toten Pinguin im Polarium finden würde - erhängt mit einer roten Schnur, im Schnabel einen Zettel haltend, auf dem sich nichts als eine merkwürdige Zahlenkombination befindet. Als der Lemming dann auch noch den Auftrag bekommt, dem Tiermord nachzugehen, erwacht seine detektivische Spürnase.
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Für jene, die den Kinostart von "Der Fall des Lemming" nicht verpasst haben und wissen wollen wie es weitergeht, hier nun "Lemmings Himmelfahrt", der zweite Fall des recht patscherten und liebenswerten Wiener Ex-Polizisten.
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Wien: Ein aufgesetzter Schuss in die Schläfe eines Fremdenführers in einer Kirche. Die noch brennenden Kerzen bilden zwei Buchstaben - ein L und ein I. Lissabon: Eine Touristin wird mit einem Kampfstoff vergiftet, ihr Kopf - auf dem AGNES eingeritzt ist - wird in ein Bachbett gelegt, so dass das Gift langsam dem Tejo freigegeben und ein ökologischer Supergau verursacht wird. Wien: eine Studentin wird von der Kuppel der Karlskirche gestossen, das Gesicht schwarz bemalt, der Rücken mit Flügeln versehen. Mysteriöse Morde als Auftakt für eine perfekt inszenierte Unterhaltung.
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Was macht einen österreichischen Anti-Helden aus: Er ist tolpatschig, erfolglos aber zumeist sympathisch. Robert Pucher ergänzt seinen Protagonisten Daniel Reichenbach mit der Eigenschaft der Depressivität. Daniel lebt in Wien, ist verheiratet und ist Schriftsteller. Nicht nur, dass sein Talent am Markt der Literatur wenig Gefallen findet, wacht er zudem nach einer durchsoffenen Nacht neben einer Leiche auf - und das zu Hause in seiner Badewanne. Selbstredend ist Daniel völlig mit der Situation überfordert.
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