Artikel mit Tag Antike
Amerikanisches Chick Lit China Familienroman Frauenroman Freundschaft Krimis & Thriller langweilig Liebesgeschichte Männerroman Retro Science Fiction & Fantasy skuril spannend witzig Historisches Österreichisches französisches Japan krimis & thriller Absurdes & Surreales Afrika aufgesetzt Bayrisches Bücher Berlin gehaltvoll grausig Ian McEwan irisches Klassiker Kulinarisches Englisches Erotik Leben Literatur Sex spanisches Teufel Vampire Aliens Elfen Feen Hexen Kinder & Jugend Kreativität lustig Märchen Satire Irrenanstalt Psycho science fiction & fantasy Utopie Wien Abenteuer Fussball kinder & jugend
Serien-Krimis in Buchform haben einen entscheidenden Vorteil: Sie nerven nicht so wie ihre TV-Pendants. Vor allem, so kommt mir vor, weil die Produzenten sich doch mehr einfallen lassen und in einem Buch halt doch mehr verpackt werden kann als in 45 Minuten. Mit "Das Lächeln des Ciceros" möchte ich eine Histo-Krimi-Reihe eines amerikanischen Schriftstellers vorstellen, der Geschichte so richtig studiert hat und als Experte für römische Geschichte gilt. Anfang der 90er erschien als Auftakt seiner Krimi-Reihe "Roma Sub Rosa" (was soviel wie "Rom im Geheimen" bedeutet) sein erster Roman "Ciceros Lächeln". Mittlerweise gibt's schon 12 Geschichten über den antiken Detektiv Gordianus, der im alten Rom zur Endzeit der Republik Greueltaten aufklärt. Zur Abwechslung also mal ein Krimi ohne moderne Forensik und High-Tech-Waffen.
[mehr]
Eine Geschichte zu erzählen, reicht Matt Ruff wohl nicht. Es müssen gleich mehrere sein - und dem nicht genug verpasst er den vielen Handlungen auch noch ein mythologisch-fantastisches Mascherl. Kobolde, Musen, sprechende Vierbeiner und auch ganz normale (und auch nüchterne) Studenten und Professoren tummeln sich am Campus der Cornell University irgendwo auf einem Hügel in Amerika. Stephen lässt grad einen Drachen steigen, Puck läuft seiner Ex-Freundin nach und im fernen New York machen sich Luther und Blackjack auf den Weg, den Himmel zu suchen. Und all diese anfänglichen Belanglosigkeiten sind Teil eines grossen Plans, eines erzählerischen Konzepts, an das ein alter Grieche schon seit Jahrhunderten arbeitet.
[mehr]
Was haben ein Paketversand, französische Seidentücher, eine Kreditversicherung und der TV-Schocker Phettberg gemeinsam? Sie sind nach dem griechischen Gott der Diebe, Kaufleute und der geraubten Küsse benannt. Somit ist kaum ein anderer Gott der Antike so omnipräsent wie Hermes. Sten Nadolny hat 1994 mit "Ein Gott der Frechheit" dem enfant terrible des Olymp einen Roman gewidmet, der in der Gegenwart spielt. Hermes wird nach 2000-jähriger Gefangenschaft in einer Felswand endlich befreit und kehrt in eine götterlose Welt zurück. Er begegnet der Ostdeutschen Helga Herdhitze, in der er sich prompt verliebt. Doch Helga ist das menschliche Echo von Hellas, Tochter von Hephäst - Gott des Metalls und neurotischer Beherrscher der Erde.
[mehr]










kommentiert