Jan Weiler, Hans Traxler: Gibt es einen Fußballgott?
Unerklärliche Dinge werden gerne irgendwelchen Göttern in die Schuhe geschoben. Warum nicht auch, wenn es um Fußball geht? Tausende pilgern zu einem Stadion, der einem Tempel gleicht, der lederne Ball wird als Reliquie verehrt und so mancher Trainer wirft sich zu Boden, um den Rasen zu küssen. Fussball ist eine Religion. Keine Frage, dass es daher auch einen Fußballgott geben muss. Doch Götter sind launisch und nicht immer auf der richtigen Seite, wie man's gerade jetzt bei der WM mitverfolgen kann. Da hat der Kicker Adrian schon mehr Glück in seinem Leben: Adrian ist fußballtechnisch gesehen eine volle Niete: leidliche Kondition, null Spielverständnis und seine Ballbeherrschung ist lächerlich. Aber immer, wenn er auf die Ersatzbank geschickt wird, beginnt er zu träumen... Von einer steilen Fußball-Karriere, von Pokalen und hübschen Mädls, von Geld und einem jubelnden Publikum. Doch damit, dass gerade der Fußballlgott ihm seine innigsten Wünsche erfüllt, hat er nicht gerechnet. [mehr]
Kerrelyn Sparks: Wie angelt man sich einen Vampir?
Gleich vorweg: Dieser Roman hat nichts mit Fischen zu tun und eine Anleitung als Antwort auf die im Titel gestellte Frage gibt's auch nicht. Blut und saugende Nachtgeschöpfe sind seit Jahren im Trend und den vorwiegend weiblichen Autoren fällt so einiges ein, um innerhalb der Regeln, denen Vampire natürlichwerweise unterworfen sind, ihr Geld zu verdienen. Vampire mögen nun mal keinen Knoblauch und Silber, am Tag schlafen sie im Sarg, gegen Spiegel und Weihwasser reagieren sie allergisch und für das tägliche Blut müssen sie unschuldige Bürger leer saugen. Die meisten Geschichten drehen sich um ein hübsches Mädchen, das sich in einen (wahnsinning-gut-aussehenden/vor-Leidenschaft-strotzenden) Vampir verliebt. Hier ist das alles genau so, nur dass eine love doll die Hauptrolle spielt, an der sich der Vampir im wahrsten Sinne einen Fangzahn ausbeisst. Echt blöd für den Vampir, echt witzig für den Leser! [mehr]
Und die Geschichte des Leopold Wallisch - vulgo Lemming - geht weiter: Der Lemming arbeitet nun schon eine geraume Zeit im Schönbrunner Zoo als Nachwächter ("der Tiefpunkt seiner Karriere") und ist mit seiner Freundin, der Klara, noch immer zusammen. Ein beschauliches Leben ohne Mord und Totschlag also, wenn er nicht eines Nachts einen toten Pinguin im Polarium finden würde - erhängt mit einer roten Schnur, im Schnabel einen Zettel haltend, auf dem sich nichts als eine merkwürdige Zahlenkombination befindet. Als der Lemming dann auch noch den Auftrag bekommt, dem Tiermord nachzugehen, erwacht seine detektivische Spürnase. [mehr]
Für jene, die den Kinostart von "Der Fall des Lemming" nicht verpasst haben und wissen wollen wie es weitergeht, hier nun "Lemmings Himmelfahrt", der zweite Fall des recht patscherten und liebenswerten Wiener Ex-Polizisten. [mehr]
Himmel - hier geht's zur Sache: Die durch einen Schlaganfall lädierte Historikerin (und mit übersinnlichen Fähigkeiten ausgestattete) Nell trifft auf einen elendiglich gut aussehenden Mann. Aber nicht nur Adrians knackiger Arsch springt ihr ins Auge sondern auch seine extrem spitzen Eckzähne. Weil Vampire derzeit schon ziemlich ausgelutscht sind, hat die Autorin Katie McAlister aus dem Fluchbeladenen einen "Dunklen" gemacht, was im Prinzip fast dasselbe ist. Nell verliebt sich hemmungslos und beschließt aus dem Diener der Hölle einen Engel zu machen und so nebenbei auch noch seinen Sohn zu retten. Ein spaßiger Roman mit viel paranormalen Sex. [mehr]
"Dies ist ein derber Schwank, randvoll mit entbehrlichem Beischlaf, Mord, allerlei Maulschellen, Verrat und einem ehedem ungeahnten Maß an Geschmacklosigkeit und Profanität, fürderhin unüblicher Grammatik, getrennten Infinitiven, und hier und da einem Onanisten. Solltet Ihr Euch an derlei stören, dann - edler Leser - wandelt Eures Weges, denn unser Streben gilt allein der Unterhaltung, nicht der Kränkung. Wenn Ihr aber glaubt, solcherlei könnte Euch Freude bereiten, dann haltet Ihr genau das rechte Buch in Händen!"
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Am 28. März 2004 kapituliert ein Dosenöffner. Was nicht weiter tragisch wäre, wäre es nicht der einzige Dosenöffner vier greiser Männer der Waffen-SS, die den Endsieg Hitlers in einem Bunker tief unter deutscher Erde abwarten. Nach langem Hin und Her wird das Marschgepäck zusammengestellt und nach mehr als 60 Jahren kehren die vier an die Oberfläche und damit in die Gegenwart zurück. Ganz schön blöd für die alten Nazis, wenn man bedenkt, was sich in der Zwischenzeit so alles getan hat... [mehr]
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